The Allman Betts Band

Musik kann langweilen. Musik kann beflügeln. Und Musik kann einfach nur verdammt gut tun! Devon Allman und Duane Betts legen mit ihrem neuen Album „Bless Your Heart“ (BMG) eine einfach großartige Platte vor. Allein die Stimme von Devon Allman….ein Traum.

Diese wohltuende Kombination aus Southern Rock, Folk, Blues und herzhaftem Country ist ein einfacher Hörgenuss. Konnten die Herren mit ihrem Debutalbum „Down To The River“ aus dem Jahr 2019 schon mehr als überzeugen, legt die Band mit „Bless Your Heart“ noch eine Schippe drauf. Allein schon der Track „Pale Horse Rider“…was für ein Song!

Die Söhne von Gregg Allman und Dickey Betts ( The Allman Brothers Band) haben sich- Gott sei Dank – vor wenigen Jahren zusammen getan, nachdem sie vorher lediglich als zwei verschiende Bands zusammen getourt haben. Die Chemie zwischen Allman und Betts funktioniert einwandfrei. Aber auch die anderen Bandmitglieder dürfen nicht unerwähnt bleiben. So gibt es zum Beispiel mit Berry Duane Oakley (Bass) ein weiteres Mitglied mit prominenter Verwandtschaft, ist er doch der Sohn des Allman Brothers Band Bassisten Berry Oakley.

Natürlich wird die Band ständig auf ihre prominente Verwandtschaft angesprochen. Dies ist allerdings völlig unnötig. Die Allman Betts Band sind eine großartige eigenständige Band mit eigenem fantastischen Songs.

Wenn sie nicht gerade auf Tour sind oder einige Festivals spielen, werden neue Songs geschrieben. Jede freie Minute im Tourbus oder im Hotel wird kreativ genutzt.

Offiziell gibt es die Allman Betts Band seit November 2018. Knapp ein halbes Jahr später erschien der erste Longplayer „Down To The River“, der sich, u.a., sofort auf # 1 der iTunes-Rockcharts platzieren konnte. Und nun also „Bless Your Heart“. Man darf sich sehr auf die kommende Tour im nächsten Jahr freuen.

The Allman Betts Band:

Devon Allman– guitar, vocals

Duane Betts– guitar, vocals

Berry Duane Oakley– bass, vocals

Johnny Stachela– guitar, vocals

John Ginty– keyboards (u.a. Dixie Chicks)

R Scott Bryan– percussion, vocals (u.a. Sheryl Crow)

John Lum– drums

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Biographie

 

Als die Allman Betts Band im Juni 2019 ihr Debüt „Down To The River“ veröffentlichte, stand sie nicht nur zum ersten Mal gemeinsam im Studio – es war auch das erste Mal, dass das siebenköpfige Ensemble überhaupt zusammenspielte.

 

Wenn „Down To The River“ der Funken war, der seinerzeit die Band entzündet hatte, dann ist der Nachfolger „Bless Your Heart“ nun das daraus entstandene Feuer, das weit über den Sommer 2020 hinaus brennen wird. Das Doppelalbum spiegelt die individuellen und kollektiven Erfahrungen der Sieben auf lebendige Weise wider. Es wird von den auf der Straße geschmiedeten Freundschaften und der musikalischen Intensität angetrieben, die alle von der symbolischen Heimatstadt der Band inspiriert sind – einem Ort, den Devon Allman die „United States of Americana“ nennt.

 

Kurz nachdem „Down To The River” die Spitzen der Charts und Playlists erklommen hatte, ging die Allman Betts Band unermüdlich auf Tour. Ausverkauften US-Hallen im Frühjahr folgten große Festivals im Sommer, schließlich überquerten sie für einige Shows sogar den Atlantik. Die Europatour endete wegen einer notwendigen Operation des Gründungsmitglieds, Gitarristen und Sängers Devon Allman jedoch vorzeitig im Krankenhaus, weshalb mehrere Auftritte verschoben werden mussten. Dies hinderte Allman jedoch nicht daran, weiter an neuen Songs für das zweite Album zu arbeiten.

 

Zusammen mit dem Gründungsmitglied, Gitarristen und Sänger Duane Betts hatte Allman bereits einige neue Stücke geschrieben, die größtenteils im Tourbus oder in Hotelzimmern in Baton Rouge (Louisiana), Tybee Island (Georgia), Chicago (Illinois) oder Charlotte (North Carolina) entstanden waren. Beim Songwriting unterstützte sie erneut Stoll Vaughan aus Los Angeles, der bereits an fünf von neun Tracks des ersten Albums mitgewirkt hatte. Für die Aufnahmen kehrten sie in die Muscle Shoals Sound Studios in Alabama zurück, wo sie bereits ihr Debüt geschnitten hatten. Zudem verpflichteten sie den Grammy-Preisträger Matt Ross-Spang als Produzenten.

 

Nach Allmans Genesung und einigen weiteren Konzerten im Herbst – darunter das dritte jährliche Allman Family Revival in San Francisco, Denver und New York City – reiste das Septett nach Nashville, um für die Aufnahmen zu proben und das neue Material zu verinnerlichen. “Wir wollten das Maximum aus jedem einzelnen Song herausholen.“, sagt Allman. „Nur dann, so dachten wir, hatten wir die Chance, eine wirklich großartige Platte zu erschaffen.

 

Während draußen die Sirenen heulten, um vor herannahenden Tornados zu warnen, saß die Band sicher im vertrauten Muscle Shoals-Backsteinhaus und widmete sich ihrem eigenen, rauen Rock’n’Roll-Wirbelsturm. Ein Jahr gemeinsamen Tourens hatte sie zu einer dynamischen Einheit zusammengeschweißt. „Wir wissen, dass wir den Instinkten des anderen vertrauen können. Es ist alles im Fluss, jeder von uns weiß, wann er vorpreschen oder einen Schritt zurücktreten muss.“, erklärt Allman. Und Betts fügt hinzu: „Sobald wir einmal angefangen hatten, war es, als würden sich Schleusentore öffnen.“

 

„Bless Your Heart“ gleicht einer Feuersbrunst aus früheren Einflüssen und Neuerfindung, aus Selbstvertrauen und Ehrgeiz, ein riesiges Panorama des Modern Rock. Zerklüftet und stampfend, berauschend und ausgefranst, ansteigend und sengend, Generationen überspannend und edel. West- und Ostküste, die Tore des Mittleren Westens, die Sumpfgebiete Floridas, der große Himmel Wyomings, der Big Apple New Yorks und die „Big Shoulders“ Chicagos.

„Magnolia Road“ ist ein halb autobiographischer Song über Allman und Betts, der ironischerweise allein von Stoll Vaughan geschrieben wurde und das Zeug hat, einer der Hymnen der Sommerfestivals zu werden.

Der Opener „Pale Horse Rider“ entwickelt sich von einem bedrohlichen, dunklen Grollen zu einem ungezügelten Gitarrensturm und beschwört den Geist von Neil Youngs „Crazy Horse“ und seinem modernen Gegenstück My Morning Jacket herauf.

Das traurige Motiv von „Ashes Of My Lovers“ handelt von romantischen Momenten und den Trümmern vergangener Beziehungen, begleitet von einer verstaubten Mundharmonika, die an den Filmklassiker „Badlands“ erinnert.

Zu „Airboats & Cocaine“ wurde die Band von der Südstaaten-Gotik inspiriert. Die lockere Midtempo-Nummer erzählt die Geschichte eines Mädchens, das in die falsche Familie hineingeboren wurde und die ihres Mannes, der mit den Schattenseiten der Sumpfland-Schmugglerszene zu kämpfen hat.

 

Über eine Woche lang nahm die Allman Betts Band 13 Songs auf und machte zusätzliche Aufnahmen in Memphis und St. Louis. In ihrem eklektischen Repertoire sind viele alte Bekannte zu hören: elektrische, akustische und Slide-Gitarren sowie rhythmische Percussions. Doch es gibt auch viele frische Elemente: Bassist und Sänger Berry Duane Oakleys gibt auf „The Doctor’s Daughter“ sein Gesangsdebüt, Allmans Baritonstimme tritt auf „Much Oblieged“ in die Fußstapfen von Johnny Cash und Betts erweitert mit „Savannah’s Dream“ das legendäre Familienvermächtnis um ein weiteres aufrührerisches Instrumentalstück. Freunde wie Jimmy Hall, Shannon McNally, Art Edmaiston, Susan Marshall und Reba Russell sind zudem als Gastmusiker zu hören. 

Aus dieser unbestreitbaren Leistung ist ein Album entstanden, das seines augenzwinkernden, unverfrorenen Südstaaten-Titels würdig ist. 

 

„Wir haben uns definitiv künstlerisch als auch selbst herausgefordert und das Spektrum auf allen Ebenen erweitert.  Wir wollten etwas erreichen, das weiter und tiefer geht“, sagt Betts.

Und Allman fügt hinzu: „Ich hoffe, dass die Leute bei ‚Bless Your Heart‘ eine Band hören, die verliebt darin ist, eine Band zu sein.“

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